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08.05.2022

Review: Xtreme Racing Ultimate (AGA)

xtreme-racing.jpgVon Silltunna Sofware kam 1995 eine 3D Pixel Raserei heraus, welche “Super Mario Kart” zumindest ebenbürtig sein sollte. Und die komplett bunten Texturen und in Echtzeit berechnete 3D-Grafik macht auch heute noch einen prima Eindruck, insbesondere in der Ultimate Edition des Spiels. Allerdings sollte für diese Version dann schon mehr als der Standard Amiga 1200 zur Verfügung stehen und eine leistungsfähige 040er Turbokarte nebst Fast Ram verbaut sein. Da werden auf und neben der Fahrbahn plazierte Objekte wie Büsche, Passanten und explodierende Benzinfässer flüssig herangezoomt, was auch für die Fahrzeuge der Gegner gilt: dass diese nicht eben berauschend animiert sind, kann man verzeihen. Zudem lassen sich der Grafik-ausschnitt und die Auflösung frei justieren. Die übrigen, allesamt auf HD speicherbaren Optionen bieten ebenfalls keinen Grund zur Klage, denn die ein bis vier Piloten (per Modem sogar bis zu acht) dürfen die Anzahl der drei bis neun Runden und die gewünschte Soundkulisse festlegen.

xtreme-racing1.gifAußerdem kann man sich zwischen Tastatur, Joypad, Ein- oder Zwei-Buttonsticks entscheiden und das favorisierte Eigabemedium anschließend noch konfigurieren. Danach stehen Pokalwettbewerbe, eine komplette Saison auf allen zwölf Standardstrecken oder das Training auf einem beliebigen Kurs zur Wahl. Multiplayer dürfen darüber hinaus im “Deathmatch”-Modus ihre bis zu acht Konkurrenten in fünf Spezialarenen in den Abgrund rammen oder mit den gefundenen Waffen zur Verzweiflung treiben. Bessere Motoren oder Reifen zum Aufmotzen der eigenen Karosse sind dagegen nur im Saisonspiel erhältlich und müssen mit jenem Klingelgeld bezahlt werden, das man ebenfalls unterwegs entdeckt. Den Bezwingern des härtesten Schwierigkeitsgrades winken dafür einige zusätzliche Strecken und Fahrzeuge. Im Rennen selbst sorgt eine beliebig postierbare Beobachterkamera für Übersicht. Steuerungstechnisch fährt sich jedes Rennfahrzeug relativ gleich, zuweilen etwas träge. An die wie in Mario Kart vorhandenen Extras auf der Strecke kommt man nach dem Zufallsprinzip durch das Überfahren von Fragezeichen-Feldern heran, in denen sich außer Einwegraketen, Minen, Zeitbomben und Turbobooster.

wertung_xtreme-racing.jpgFazit: Xtreme Racing kann mit Mario Kart nicht konkurrieren, da fehlt(e) es im Gameplay einfach noch. Aber es ist auf dem Amiga eine wahrlich gute Alternative - in der Ultimate Edition!

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Admin - 16:29 | Kommentar hinzufügen

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