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01.11.2021

Review: OloFight (AGA)

OloFight.png1998 schickte Real Ologram das Beat-Em-Up “der nächsten Generation” auf satten 10 Disketten ins Rennen. Ob das Ding nach hinten (wie bei Rise of the Robots) oder nach vorne zündete, (wie bei Mortal Kombat II oder Body Blows) lest ihr folgend.

Acht auswählbare Kämpfer (nach durchspielen des Story Modus kommen etwas mehr hinzu), ein Überlebensmodus, einen Zeitangriffsmodus (besiege deinen Gegner einfach so schnell wie möglich), einen Einzelkampf oder ein Versus-Kampf  für zwei Spieler stand auf dem Plan. Nach einem netten Intro mit ebenso netter Musik dem beschriebenen Hauptmenü und seinen Auswahlmöglichkeiten geht es also auch schon los in die Arena, dem Kontrahenten zuzusetzen sofern man hoffentlich die 10 Disketten auf Festplatte gebannt und bestenfalls ein AGA Amiga mit 030 Prozessor (Standard 020er geht auch, aber natürlich langsamer) und etwas FastRam sein eigen nennt.

OloFight2.jpgZu aller erst fällt einem die recht nette Grafik vor allen mit ihren animierten Hintergründen positiv auf. Das Spiel ist vom Design her sehr futuristisch und so spielt man eher merkwürdig anmutende Kreaturen aus einer Mischung von Robotern und Aliens. Dazu erklingen mal recht nette, mal eher belanglose Melodien gepaart mit guten FX.

Drückt man den Feuerknopf etwas länger hat man die Möglichkeit, einen kraftvollen, farbenfrohen und verheerenden Schlag des jeweiligen Kämpfers zu entfesseln. Vierfach Kombinationsschläge sind ebenso möglich, wie Hit & Run. Das Problem, die uralte Taktik des “Hit&Run”, also einfach hin und her zu joggen und die CPU mit einem Schlag in dessen “Denkpause” zu unterbrechen, wieder weg zu rennen, zu blocken und selbiges immer zu wiederholen, verspricht den besten Erfolg. Dazu kommt, das die Spezials (wenn man Sie den unbedingt ausführen möchte) absolut tödlich sind, bringt die CPU mal hier und da eine Kombination gefolgt von einem Spezial, ist auch schon bald essig, weil man dagegen chancenlos ist. Das alles spielt sich dann so “aufregend”, wie eine Runde Minesweeper auf Windoof 95.

wertung_OloFight.jpgFazit: Keine Frage die animierten Parallax-Scrolling-Hintergründe und der Zwei Spieler Modus sind noch das beste am ganzen Game. Alleine spielt sich OloFight einfach zu simpel gestrickt und ermüdend. Schade, so blieb es auch 1998 noch relativ überschaubar an guten Beat em Ups auf dem Amiga.

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Admin - 11:15 | Kommentar hinzufügen

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